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Zahnräder mit Schrift "Copy" und "Original"

KEIN PLAGIAT IN DER HAUSARBEIT

Plagiate sind häufig ein großes Thema in den Medien. Einigen Politiker:innen wurden Täuschungsversuche in ihren wissenschaftlichen Arbeiten oder in ihren Büchern nachgewiesen. So hat Franziska Giffey, ehemalige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend anscheinend nicht nur bei ihrer Doktorarbeit abgeschrieben, sondern auch ihre Masterarbeit muss sich nun Plagiatsvorwürfen stellen. Doch keine Angst – wer sorgfältig arbeitet, schützt sich vor dem Verdacht eines Plagiats.

PLAGIAT – WAS IST DAS GENAU?

Ein Plagiat ist die Übernahme fremder Gedanken in den eigenen Text. Dabei können Plagiate neben Schriftstücken, wie Hausarbeiten auch in anderen Werken auftreten, wie z.B. in Musikstücken oder Filmen. Dabei muss die fremde Aussage nicht unbedingt Wort für Wort übernommen werden, auch nicht gekennzeichnete Übersetzungen können ein Plagiat sein.

Ein Plagiat ist eine Verletzung der Urheberrechte. Doch Plagiate verstoßen auch gegen den Wissenschaftskodex. Ein solches Vergehen in Hausarbeiten sowie bei Bachelor- und Masterthesen wird von der eigenen Hochschule oder Universität streng geahndet. Es ist außerdem ein Straftatbestand, der mit hohen Geldsummen bestraft werden kann.

IST EIN ZITAT EIN PLAGIAT?

Hinter einem Plagiat können betrügerische Absichten oder unsauberes Arbeiten stecken. In vielen Fällen entsteht ein Plagiat bereits durch fehlerhaft gekennzeichnete Zitate. Daher ist es wichtig, sich im Vorfeld einer wissenschaftlichen Arbeit mit den Zitierregeln auseinander zu setzen.

Neben der Nennung der Quelle müssen Sie auch die korrekte Formatierung beachten, das Ursprungswerk benennen und die Seitenzahl angeben.

Mann mit roten Kopfhörern sitzt an einem Tisch in der Bibliothek vor einem Laptop

In einem anderen Blogbeitrag zeigen wir Ihnen die unterschiedlichen Zitierstile und geben Ihnen Tipps, wie Sie richtig zitieren, damit es kein Plagiat wird.

Wissenschaftliches Arbeiten – Wie zitiert man richtig?

PLAGIAT IST NICHT GLEICH PLAGIAT – DIESE UNTERSCHIEDE GIBT ES

Plagiat kann die fehlerhafte Kennzeichnung eines Zitats sein. Doch es gibt noch weitere Formen eines Täuschungsversuchs.

Vollplagiat

Eine komplette fremde wissenschaftliche Veröffentlichung ohne Kennzeichnung des Ursprungs.

Strukturplagiat

Eine identische Übernahme der Gliederung von einer fremden wissenschaftlichen Arbeit.

Selbstplagiat

Bei Auszügen aus einer eigenen Veröffentlichung muss ebenfalls die Quelle angeben werden. Dies gilt auch, wenn Abschnitte der Hausarbeit in Bachelor- bzw. Masterthesis übernommen werden.

Copy & Paste Plagiat

Abschnitte aus Texten werden aus unterschiedlichen Quellen zusammenkopiert und in den eigenen Text gestellt ohne Quellenangabe.

Übersetzungsplagiat

Texte werden in eine andere Sprache übersetzt ohne Quellenangabe.

WORAN ERKENNT MAN EIN PLAGIAT?

Ihre Dozierende sind Fachleute auf dem jeweiligen Themengebiet. Sie kennen sich in der gängigen Sekundärliteratur meist sehr gut aus. Häufig erkennen sie daher schon ein nicht gekennzeichnetes Zitat.

Außerdem nutzen sie moderne Software zur Plagiatsprüfung Ihrer Hausarbeit, Bachelor- oder Masterthesis. Diese Software vergleicht Ihre Texte mit Texten in Online-Datenbanken und zeigt Ähnlichkeiten auf. So erkennen sie schnell, wo Zitierregeln nicht eingehalten wurden oder Quellenangaben fehlen.

Wir empfehlen Ihnen dringend, sich mit den Zitierregeln ausführlich zu beschäftigen und diese korrekt anzuwenden. Auch Ihre Dozierenden werden dieses Thema in ihrem Unterricht noch einmal aufgreifen. So sind sie bestens vorbereitet und müssen sich keine Sorge machen, versehentlich ein Plagiat zu produzieren.