Frankfurt am Main

women&healthcare über Blockchain in der Gesundheitswirtschaft

women&healthcare über Blockchain in der Gesundheitswirtschaft

Zum 6. Mal lud women&healthcare, das Frauennetzwerk für Branchenwissen und Karriere weibliche Führungskräfte aus der Branche zum gemeinsamen Diskurs ein. Diesmal in Frankfurt am Main und in den Räumlichkeiten von PwC standen neue Wege in der Gesundheitswirtschaft und die Rolle von Blockchains zur Diskussion.

 

Dabei galt es, die rund 80 Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland erst einmal abzuholen: Blockchain ist zwar in aller Munde, in den Köpfen aber oftmals nur ein abstraktes Konstrukt. Das Blockchain-Game schaffte Abhilfe: Mit Papier und Bleistift stellten sie Transaktionen, Misstrauens-Ansätze und die Fähigkeit der Blockchain analog dar.

Wie kommt das Neue in die Welt? Wie können wir die Richtung beeinflussen? In ihrem Impulsvortrag erläuterte Univ.-Prof. Dr. Weissenberger-Eibl, wie disruptiv neue Technologien im Gesundheitswesen sein können, d.h. ob und wie neue Technologien alte verdrängen. Sie plädierte dafür, Innovationen als Chance für Veränderung und als Produkte vorausschauender Arbeit sowie langer Planung zu sehen. Fortschritt bedeute Wandel. Statt sich von der Angst, durch Künstliche Intelligenz und Roboter ersetzt zu werden, verunsichern zulassen, könne der Mensch diese als Unterstützung nutzen. In Experimentierräumen müssten Veränderungen getestet und ausprobiert werden.

„Weit über die Grenzen Frankfurts hinaus und über Unternehmen sowie Branchen hinweg können interessante Kontakte geknüpft und tolle Gespräche geführt werden. So viel Kompetenz und Frauen-Power in einem Raum ist beeindruckend, ansteckend und macht richtig Spaß. Ich bin zum 4. Mal dabei und freue mich bereits auf das nächste Treffen im Herbst.“, so Teilnehmerin Daniela Hog.

Die Referentinnen setzen sich zudem gemeinsam mit den Teilnehmerinnen mit den Rahmenbedingungen der Blockchain-Technologie auseinander, die sich nach Einführung der neuen Datenschutzgrundverordnung erheblich geändert haben. Da die Daten in einer Blockchain nicht endgültig löschbar sind, gestaltet sich die Nutzung von Patientendaten schwierig.

In drei Workshops diskutierten die Teilnehmerinnen über Blockchain in Gesundheitsunternehmen, über den Status quo der Gesundheitswirtschaft und letztlich über die Zukunft der Blockchain.

Prof. Dr. Lilia Waehlert, Prodekanin am Standort Frankfurt am Main und Moderatorin der Veranstaltung, gab abschließend einen Ausblick: „Wir stehen im deutschen Gesundheitswesen erst am Anfang der digitalen Transformation – die Player im Gesundheitsmarkt müssen das Silodenken verlassen und gemeinsam die Chancen und Risiken neuer Technologien ausloten und bewerten. Ob Blockchain, Robots oder Bots, innovative Technologien in Therapie, Medizin und Pflege brauchen vor allem dies: Offenheit für Neues und kritische Reflexion des Nutzens digitaler Lösungen, bei der eine effiziente und bessere Patientenversorgung im Mittelpunkt steht. Women@healthcare ist dafür eine hervorragende Plattform, da hier Entscheiderinnen der Gesundheitswirtschaft zusammenkommen und von unterschiedlichen Standpunkten lernen können.“

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