Frankfurt am Main

Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt erste Hebammenschule in Frankfurt am Main

Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt erste Hebammenschule in Frankfurt am Main

Es geht los: Ab dem 1. September werden sich zum ersten Mal in Frankfurt am Main 24 Schülerinnen und Schüler auf den Beruf der Hebamme und des Entbindungspflegers vorbereiten. Das Regierungspräsidium Darmstadt hat dem Antrag auf staatliche Anerkennung der ersten Hebammenschule in der Mainmetropole nun stattgegeben. Dieser war von der Carl Remigius Medical School, dem Universitätsklinikum Frankfurt sowie dem Bürgerhospital Frankfurt eingereicht worden. Die Entscheidung des Regierungspräsidiums ist ein positives Signal für die Versorgung von Müttern und Familien in der Rhein-Main-Region. Steigende Geburtenraten sorgen hier dafür, dass es einen großen Bedarf an Hebammen und Entbindungspflegern gibt, der in Zukunft noch steigen wird.      

Allein in Frankfurt am Main kommen pro Jahr rund 13.000 Kinder auf die Welt. Bei den Kooperationspartnern herrscht große Freue, dass ihr Vorhaben, die erste Frankfurter Hebammenschule gründen zu wollen, auf eine große Resonanz stieß. Viele Bewerbungen gingen in den Personalabteilungen ein.

Wolfgang Heyl, Geschäftsführer der Bürgerhospital und Clementine Kinderhospital gGmbH, ebenso wie Prof. Dr. med. Jürgen Graf, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt, bestätigen, dass grundsätzlich eine Übernahme der Absolventen in den Häusern vorgesehen ist. „Es war von Anfang an unser Ziel, jungen Menschen nicht nur eine fundierte Ausbildung anzubieten, sondern auch eine berufliche Perspektive“, so Heyl.  „Vom direkten Einstieg in gewohnter Umgebung profitieren beide Seiten.“ Prof. Graf ergänzt: „Gemeinsam mit unseren Partnern erweitern wir mit diesem Schritt unser weitreichendes Ausbildungsangebot und fördern damit eine hochwertige medizinische Versorgung in der Region.“

Die Lehrenden an der Carl Remigius Medical School stammen allesamt selbst aus der Praxis und können so den Schülerinnen und Schülern aus eigener Erfahrung die besonderen Vorzüge und Herausforderungen ihres künftigen Berufes vermitteln. Im Unterricht wird auf eine möglichst persönliche Lernatmosphäre und einen engen Draht zu den Dozenten Wert gelegt. Aus diesem Grund soll auch künftig die Klassengröße bei um die 20 Teilnehmern liegen.

Der Hessische Landesverband der Hebammen hatte bereits Ende des vergangenen Jahres, als die drei Kooperationspartner ihr Vorhaben bekannt gegeben hatten, eine Frankfurter Hebammenschule begrüßt. 

 

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