Powerfrau im Gesundheitswesen

Patricia Niesel ist eine weitere Alumna der Carl Remigius Medical School mit einem beeindruckenden Werdegang: Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Ergotherapeutin und studierte zeitgleich Gesundheitsmanagement in Chemnitz. Anschließend studierte sie von März 2015 bis Juli 2017 Führung und Management im Gesundheits- und Sozialwesen (M.A.) an der Carl Remigius Medical School.
Aber damit nicht genug: Während Ihres Masterstudiums kam zudem ihre kleine Tochter zur Welt.

Wie sie all diese Herausforderungen gemeistert hat und wie ihr beruflicher Alltag heute aussieht, erzählt sie uns im Interview.

 

Wieso haben Sie sich als Ergotherapeutin für ein Studium entschieden?

Bereits während meiner Abiturzeit hatte ich mich dafür entschieden, erst einmal eine praktische  Berufsausbildung zu absolvieren und anschließend noch zu studieren. In Chemnitz an der Fortis-Fakultas gab es das Angebot, Ergotherapie zu lernen und gleichzeitig zu studieren. So studierte ich ausbildungsbegleitend Gesundheitsmanagement. Ein Jahr nach meinem Bachelorabschluss habe ich dann das Masterstudium in Führung und Management im Gesundheits- und Sozialwesen an der Carl Remigius Medical School begonnen. 

 

Warum haben Sie sich für genau diesen Studiengang entschieden?

Dass Menschen führen meine Ambition ist, wurde mir klar, als ich im Deutschen Verband der Ergotherapeuten e.V. das Schülergremium für mehrere Jahre leitete. Ich suchte gezielt nach einem Masterstudium, wo der Schwerpunkt auf dem Thema Führung lag. Bei der Carl Remigius Medical School wurde ich fündig. Außerdem sagte es mir zu, dass das Studium berufsbegleitend ist, aber auch regelmäßige Präsenzzeiten vorschreibt. 

 

Haben Sie während des Masterstudiums gearbeitet? 

Während meines Masterstudiums war ich als Ergotherapeutin in einer Praxis tätig. Je nach Bedarf der Praxis habe ich zwischen 24 und 30 Stunden pro Woche gearbeitet.

 

Im Sommer 2016 kam Ihre Tochter zur Welt. Wie haben Sie es geschafft, Familie und Studium unter einen Hut zu bringen?

Mein Mann unterstützt mich sehr. Er kümmert sich super um unsere Tochter und schaffte mir dadurch Freiräume für mein Studium und ermöglicht mir jetzt das Trainee-Programm.
Die Dozenten an der Carl Remigius Medical School sind mir sehr entgegen gekommen. Es war sogar möglich, eine mündliche Prüfung via Skype abzulegen. Außerdem konnte ich problemlos ein Urlaubssemester nehmen.

 

Sie absolvieren derzeit ein Trainee-Programm bei den Celenus-Kliniken. Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Stelle gekommen?

Während ich an meiner Masterarbeit saß, habe ich mich auf verschiedene Trainee- und Assistenz-Stellen beworben. Der Aufbau des Trainee-Programms von Celenus hat mir sehr zugesagt. Außerdem fördert der Konzern Frauen, was in meiner Situation als Mutter super ist. Seit September 2017 bin ich jetzt schon dabei.

 

Was beinhaltet Ihre heutige Tätigkeit und inwiefern sind die Inhalte aus dem Studium für Sie hilfreich?

Alle vier bis sechs Monate lerne ich eine neue Klinik des Konzerns kennen. Am jeweiligen Einsatzort wird mir ein Zimmer zur Verfügung gestellt, da ich nicht täglich pendeln kann. Ich arbeite Vollzeit. In jeder Klinik wird mir ein Projekt anvertraut, das ich selbstständig umsetze. Dabei hilft mir mein theoretisches Wissen aus dem Masterstudium enorm, vor allem zum Thema Changemanagement. Aber auch an die Erzählungen unserer Dozenten aus der Praxis denke ich oft zurück und profitiere davon.

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