Frankfurt am Main Idstein

Hebammenschule verdoppelt Zahl ihrer Ausbildungsplätze

Mit dem Schulstart am 3. September beginnen 48 Hebammenschülerinnen ihre dreijährige Ausbildung. Damit setzt Frankfurts erste Hebammenschule ein Jahr nach der Eröffnung einen weiteren Meilenstein.

Möglich macht die Erweiterung die Schaffung neuer Kapazitäten im praktischen Teil der Ausbildung: Zusätzlich zu den beiden Gründungsmitgliedern, Bürgerhospital und Universitätsklinikum Frankfurt, nehmen ab Herbst sieben weitere Kooperationskrankenhäuser Schülerinnen und Schüler auf. Der theoretische Unterricht findet weiterhin an der Carl Remigius Medical School statt.

Mit den neuen Kliniken wird das Einzugs- und Versorgungsgebiet größer: Mit dabei sind jetzt das Sana Klinikum Offenbach, die Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen und das Klinikum Darmstadt. In Frankfurt kommen das St. Elisabethen Krankenhaus, die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist mit dem Standort Hospital zum Heiligen Geist, das Krankenhaus Sachsenhausen sowie die Kliniken Frankfurt-Main-Taunus mit dem Standort Klinikum Frankfurt Höchst neu hinzu.

„Die Nachfrage nach Hebammen und Entbindungspflegern ist nach wie vor sehr hoch und wir können weitere Versorgungsengpässe schließen. Das ist angesichts stetig wachsender Geburtenzahlen in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet dringend notwendig“,  berichtet Nadja Zander, Leiterin der Hebammenschule. Stefan Grüttner, Hessischer Minister für Soziales und Integration, lobt: „Die steigende Zahl der Schülerinnen und Schüler ist ein herausragendes Zeugnis und spricht für die Arbeit der Hebammenschule unter Nadja Zander. Die Schule trägt zur Nachwuchsgewinnung bei und zugleich zeigen drei Akteure, dass Zusammenarbeit im Gesundheitswesen keine Einbahnstraße ist, sondern sehr erfolgreich funktioniert. Ich habe diese Initiative von Anfang an sehr unterstützt und freue mich über diese Entwicklung.“ Stadtrat Stefan Majer sagte anlässlich der Erweiterungsfeierlichkeiten: „Es war bei der Gründung vor einem Jahr schon klar, dass das nur der Beginn eines Prozesses ist. Wir stellen erfreut fest, dass wir Jahr für Jahr die Kapazitäten für Studierende und Auszubildende erhöhen – und diese dann rasch belegt sind, die Leute kommen gerne nach Frankfurt. Das liegt vor allem auch an der hohen Qualität der Ausbildung in den unterschiedlichen Einrichtungen.“

Mitte September schließen die ersten 15 Hebammenschülerinnen in Frankfurt ihre Ausbildung ab. Im vergangenen Jahr wurde zusätzlich zum Ausbildungsstart von 23 Schülerinnen und einem Schüler der dritte Jahrgang der Hebammenschule Aschaffenburg-Alzenau in der Mainmetropole aufgenommen. Die Absolventinnen bleiben der Region weitestgehend erhalten und werden künftig ihren Beruf in einem Krankenhaus ausüben. „Ein paar der ersten Schulabgängerinnen werden im Herbst als examinierte Kolleginnen an das Bürgerhospital zurückkehren und unser Hebammenteam erweitern“, sagt der Chefarzt der Frauenklinik des Bürgerhospitals Frankfurt, Prof. Dr. Dr. Franz Bahlmann. „Für uns ist dies ein besonderer Glücksgriff. Schließlich werden wir nach der Eröffnung unseres Teilneubaus schon bald zwei zusätzliche Kreißsäle haben und unsere Personalbesetzung entsprechend aufstocken. Dass wir das Team mit Kolleginnen verstärken können, die unser Haus bereits kennen, ist dabei natürlich ideal.“

Prof. Dr. Dr. Frank Louwen, Leiter Geburtshilfe und Pränatalmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt am Main, ergänzt: „Gemeinsam setzen wir in der praktischen Ausbildung hohe Qualitätsstandards. Wir sorgen dafür, dass unsere angehenden Hebammen und Entbindungspfleger die neuesten Erkenntnisse der Medizin sowie interdisziplinäres Denken und Handeln verinnerlichen und direkt in den beruflichen Alltag einbringen.“

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