Frankfurt am Main

Hebammenschule plant Verdopplung der Ausbildungsplätze

Bereits im ersten Jahr nach der Eröffnung plant die Hebammenschule in Frankfurt am Main ihre Zahl an Ausbildungsplätzen zu verdoppeln. Ab diesem Herbst könnten dann jährlich 48 statt wie bisher 24 Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung an der Hebammenschule, die von der Carl Remigius Medical School, dem Bürgerhospital und dem Universitätsklinikum Frankfurt gegründet worden war, aufnehmen. Möglich wird dies, da sich sieben weitere Krankenhäuser an der praktischen Ausbildung beteiligen möchten. Ob die Erweiterung tatsächlich stattfinden kann, hängt aktuell von der Genehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörden ab.

Das Interesse an der Hebammenschule war von Beginn an groß. „Bereits kurz nachdem wir bekanntgegeben hatten, dass wir gemeinsam mit dem Bürgerhospital und dem Universitätsklinikum Frankfurts erste Hebammenschule auf den Weg bringen wollen, sind schon zahlreiche Bewerbungen eingetroffen“, erläutert Nadja Zander, Leiterin der Hebammenschule. „Dieses Interesse hat in der Zwischenzeit noch zugenommen.“

Doch nicht nur Bewerber, sondern auch weitere Krankenhäuser signalisierten schnell, dass sie Teil der Hebammenschule werden möchten. „Als die Nachricht zu Beginn des letzten Jahres rausging, erhielt ich unmittelbar erste Anrufe von Geschäftsführerkollegen, die ihr Interesse signalisierten“, so Wolfgang Heyl, einer der beiden Geschäftsführer der Bürgerhospital und Clementine Kinderhospital gGmbH. In diesen Rückmeldungen sieht Heyl auch eine Bestätigung dafür, dass es höchste Zeit war, die Gründung der Hebammenschule voranzutreiben.

Neben den beiden Gründungskrankenhäusern würden zukünftig das St. Elisabethen Krankenhaus Frankfurt, die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist mit dem Standort Hospital zum Heiligen Geist, das Krankenhaus Sachsenhausen, die Kliniken Frankfurt-Main-Taunus mit dem Standort Klinikum Frankfurt Höchst, das Sana Klinikum Offenbach, die Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen und das Klinikum Darmstadt die praktische Ausbildung der angehenden Hebammen übernehmen.

Dass die neu geschaffenen Ausbildungsplätze besetzt werden könnten, daran haben Nadja Zander und Wolfgang Heyl keinerlei Zweifel: „Bereits für den ersten Jahrgang sind wesentlich mehr Bewerbungen bei uns eingetroffen, als wir Plätze vergeben konnten. Wir hätten theoretisch schon vergangenes Jahr mit der Ausbildung von 48 Schülerinnen und Schülern starten können. Allerdings sind die praktischen Kapazitäten begrenzt, da sich unsere examinierten Hebammen in den Kreißsälen intensiv um die Schülerinnen und Schüler kümmern. Für die Ausweitung der Schule ist es daher entscheidend, weitere Kooperations-Krankenhäuser zu gewinnen. Die haben wir jetzt.“

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