Frauen im Gesundheitswesen: Prof. Waehlert moderiert 4. women@healthcare-Netzwerktreffen

4. Netzwerktreffen „women&healthcare“ am 24.03.2017 im neuen Experience Center von PwC in Frankfurt am Main unter Beteiligung der Carl Remigius Medical School und der Hochschule Fresenius.

„Frauen in Top-Führungspositionen sind im Gesundheitswesen immer noch unterrepräsentiert“, so die beiden Initiatorinnen des women@healthcare Netzwerkes Corinna Friedl und Sevilay Huesman-Koecke von PricewaterhouseCoopers (PwC) Frankfurt a.M., die das Frauennetzwerk für einen branchenübergreifenden Austausch zur Stärkung der Vernetzung von Frauen sowie den fachlichen Austausch zu aktuellen Themen in der Gesundheitswirtschaft gegründet haben.

Am 24.03.2017 war es wieder soweit: Rund 50 Frauen in Führungspositionen trafen sich im neuen Experience Center bei PwC, welches in moderner Arbeitsatmosphäre agiles Arbeiten, Kreativität und Innovation für Lösungen der Zukunft methodisch und räumlich unterstützen soll. So passte der Ort hervorragend zum Thema des Treffens, welches sich dieses Mal um „Data & Analytics“ drehte und damit ganz im Zeichen der für die Gesundheitsbranche aktuellen Debatte um Chancen und Risiken der Digitalisierung im Gesundheitswesen stand. Zwei hochkarätige Referentinnen, Christine Fischer (Vizepräsidentin , Head of Business Development, SAP Deutschland,) und Renate Radon (Mitglied der Geschäftsleitung, Bereich Public Sector, Microsoft Deutschland) führten in das Thema ein und diskutierten mit den Teilnehmerinnen, inwiefern Big Data „the fuel and the engine“ der Digitalisierung im Gesundheitswesen sind und welche ethischen Aspekte die Digitalisierung nach sich zieht. „Big Data und Digitalisierung im Gesundheitswesen stellt unser Gesundheitssystem vor die Herausforderung, verantwortungsbewusstes Handeln im Gesundheitssystem zu fördern und zu fordern“, so die Moderatorin der Veranstaltung, Prof. Dr. Lilia Waehlert (Studiendekanin an der Carl Remigius Medical School und der Hochschule Fresenius). In der Folge wurden Themen wie Treuhändergremien, die Notwendigkeit einer unternehmerische Haltung bei der Verwendung und Verwertung von Daten, die Pflicht zur Datennutzung versus das Recht auf selbstbestimmten Umgang mit eigenen Daten, Patientenzentrierung, Datenspendenausweise lebhaft diskutiert.

In fünf Workshops zu spezifischen Themen von „Data & Analytics“ konnten die Teilnehmerinnen ihre Kenntnisse vertiefen und innovative Ansätze kennenlernen: Wie die Erkenntnisse der Teilchenphysik im Rahmen der „Predictive Analytics“ für das Gesundheitswesen eine Rolle spielen können oder mit „Bluetrack“ durch Tracking der Wege des Krankenhauspersonals Behandlungspfade optimiert werden können, der „Industrial Data Space“ zum Standard für den Umgang mit Daten in der Industrie werden könnte oder „Blockchain“ Wertschöpfungsketten im Gesundheitswesen verändern könnte, gab den Frauen einen konkreten Einblick in die Zukunft der Datenwelt im Gesundheitswesen. Damit rückte die Veranstaltung dem Ziel von women@healthcare, Frauen in Führungspositionen und ihren Karrierewegen zu stärken und wichtige Themen der Gesundheitswirtschaft in die Unternehmen hineinzutragen, wieder ein Stück näher.

Nach vier Netzwerktreffen an wechselnden Standorten und Gastgebern in Deutschland wird sich das nächste Zusammenkommen von women&healthcare im November 2017 mit Frauen in Führungspositionen beschäftigen.

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